Aktionstag "Lasst uns miteinander reden!"

Niedersächsischer Aktionstag „Lasst uns miteinander reden“ wird vom Landvolk Melle unterstützt

Die Grüne Woche startete zum 85. Mal in Berlin vom 17. bis zum 26. Januar, und öffnet die Tore für das landwirtschaftliche Fachpublikum, Bevölkerung und internationale Medien. Ernährung, Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau stehen auf dem Messegelände im Vordergrund. Über 1.800 Aussteller zeigen ihre Produkte und in 300 Fachveranstaltungen wird in Foren über die Zukunft der Branche diskutiert.
Deutschlandweite, dezentrale Veranstaltungen, wie auch in Melle, rund um die Landwirtschaft ergänzen das Programm in Berlin.
So fand in dieser Woche in ganz Niedersachsen der Aktionstag der Landvölker „Lasst uns miteinander reden“ zum Auftakt der Grünen Woche statt, der auch vom Landvolk Melle mit verschiedenen vor Ort Aktionen unterstützt wurde.
Im Ortsteil Riemsloh bereiteten Landwirte mit den Kindern der Grundschule regionale Lebensmittel zu, um anschließend die selbstgebackenen Brötchen, Quarkkartoffeln, sowie Rührei und Brot gemeinsam genießen zu können.
Im Gesmolder Ortsverband luden verschiedene Höfe zum Dialog auf ihre Höfe ein. Im Vorfeld wurden bereits zu Weihnachten Gutscheine für einen Hofbesuch, eine Reitstunde und auch Treckerfahrten verschenkt.
Außerdem hatten Kunden des Jibi Marktes in Riemsloh am 17.1.20 von 15-17 Uhr die Chance direkt den Landwirt zu fragen. Zu den Themen Tierhaltung, Tierwohl, Ackerbau und Energieerzeugung fand ein reger Austausch, dessen zentraler Punkt auch das Thema Wertschätzung von Lebensmitteln war, zwischen den Landwirten und der Bevölkerung statt.
Zusätzlich trieben auch in dieser Woche Existenzängste die Landwirte auf die Straße, und so begleiteten auch Meller Landwirte am 17.01.20 eine „Land schafft Verbindung“Demonstration in Hannover. Auffällig bei den Landwirtschaftsprotesten ist, wie es tausende von Landwirten mit ihren Treckern schaffen, geordnet, ohne Aggressionen und ohne Müll zu hinterlassen, für ihre Zukunft und die Zukunft deutscher Lebensmittel mit Fachverstand und Bürgernähe zu werben.
Gerne unterstützt das Landvolk Melle auch im kommenden Jahr wieder diesen Aktionstag, der seit 2015 stattfindet.

Johannes Voetlause Preis

Herzlichen Glückwunsch an unseren Geschäftsführer Heinrich Kinnius.
Der Johannes Voetlause Preis geht unter anderem nach Melle

 

Sie sind „Vorbilder im ländlichen Raum“ und kommen aus dem Landkreis Osnabrück, dem Emsland und aus Ostfriesland. Am Montag, den 6.1.20 wurden sie in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede mit dem Johannes-Voetlause-Preis ausgezeichnet. im Jubiläumsjahr wurden die Organisationsteams Land schafft Verbindung und die 72 Stunden Aktion, Hilde Mannebeck, Heinrich Kinnius (Geschäftsführer des Landvolks Melle), Liane Lütke-Harmann (Gemeindereferentin in Lathen), Annegret Nitsch (Fachberaterin der Landfrauen) und Ludger Rolfes (Geschäftsführer der ländlichen Familienberatung) ausgezeichnet.
Sie stehen für die Menschen des ländlichen Raumes und reißen andere Menschen mit Ihrem Elan mit. Der Preis wird alljährlich in den vier Kategorien „Gemeinwesen“, „Frauen“ und „Jugend“ und „Sonderpreis“ verliehen und erinnert an den langjährigen, 2008 verstorbenen Leiter des Hauses der katholischen Landvolk Hochschule Oesede, Johannes Voetlause. Heinrich Kinnius vom Landvolk Melle hat die Auszeichnung in der Kategorie Sonderpreis erhalten.
"Der Frust und die Verzweiflung deutscher Landwirte ist gerade groß, aber ganz sicher nicht ausweglos! Doch sind die grünen Kreuze der Graswurzler als stiller Protest und Trecker-Korsos, organisiert von „Land schafft Verbindung“ als lauter Protest der richtige Weg, um auf die momentane Misere aufmerksam zu machen? Ein ganz klares JA, denn es ist gut und richtig, sich einmal Luft zu machen, und dadurch Gehör zu verschaffen, aber dann ist auch gut und es müssen Lösungen her. Raus aus der jeweiligen Opferrolle und aufeinander zugehen heißt das Zauberwort!", eröffnete Johannes Buss, Leiter der katholischen Landvolk Hochschule in Oesede, die Veranstaltung. Heinrich Kinnius aus Melle ist hauptamtlich als Geschäftsführer beim Landvolk Melle tätig. Dafür, dass er in überdurchschnittlicher Weise das ehrenamtliche Engagement im Bereich Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in der Landwirtschaft unterstützt, bekommt er den Johannes Voetlause Preis verliehen. Brücken bauen statt mauern heißt das Öffentlichkeitsarbeits- und Bildungskonzept vom Landvolk Melle. „Wir müssen uns gemeinsam zusammenraufen, fraktionsübergreifend und lösungsorientiert am Gemeinwohl arbeiten, und das ohne die Menschen gegeneinander auszuspielen, und die Verantwortung wegzuschieben“, so das Landvolk Melle.
In der jetzigen Zeit ist es allzu oft so, dass man sich dem etwas schwereren Weg der Verantwortung entzieht, indem man reflexartig einen Schuldigen sucht. Der sehnlichste Wunsch der Gesellschaft, ist die Sehnsucht nach Vertrauen in unsere Arbeit, und der Landwirt wünscht sich ebenfalls Vertrauen in seine Arbeit. Nur Vertrauen bekommt man nicht geschenkt, sondern muss man sich redlich verdienen. Der Konflikt zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft ist auf den Verlust von Vertrauen zurückzuführen, was wiederum die Folge einer jahrelang vernachlässigten Transparenz in der gesamten Agrarbranche, sowie oftmals Verbrauertäuschende und nicht ehrliche Kommunikation in der Lebensmittelindustrie ist. So schenken große Teile der Gesellschaft der modernen Landwirtschaft keinen Glauben mehr. Aber damit ist die Agrarbranche nicht allein. Auch Volksparteien, Kirchen, Unternehmen und Verbände sind von der Vertrauenserosion betroffen und haben nun die Möglichkeit sich als Opfer zu suhlen oder die Chance, die darin liegt beim Schopfe zu packen. Denn eins zeigt sich ganz klar, Vertrauen verschiebt sich in unserer medial geprägten Welt ganz klar in Richtung der persönlichen Beziehungen. Jeder ist gefragt, was zu tun, und kann nicht seine eigene Verantwortung ausschließlich an Verbände und Institutionen zur Bearbeitung abgeben. Deshalb ist es wichtiger denn je, Brücken zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu bauen, anstatt zu mauern. Vertrauen ist wie eine Brücke, die Menschen hilft, den Graben der Unsicherheit zu überwinden. Vertrauen gewinnt man dadurch, dass man trotz Unsicherheit eine positive Beziehung zu seinem Gegenüber aufbaut. Die Transparenz des Betriebes und der Landwirt, der mit seiner Begeisterung und Aufklärung dahintersteht, sowie eigene oder übers Landvolk organisierte Hofbesuche (Transparenz schaffen) können dabei stützenden Pfeiler sein, aber nicht jeder Landwirt ist extrovertiert. Er hat letztlich woanders seine Stärken, und sollte sie erkennen und nutzen. Auch das gilt es wahr zu nehmen und zu akzeptieren. Genau diese Vielfältigkeit erkennen Landvolk, Landfrauen und Landjugend in Melle und nutzen es als Chance. Der eine kann gut reden, der andere gut Hoffeste organisieren, schreiben, basteln, backen, kochen oder zur Einschulung Sonnenblumen als Gruß aus der Landwirtschaft überreichen. Es gibt so viele unzählige positive Botschaften aus der Landwirtschaft und in ihrer Summe zeigen sie ganz sicher Wirkung. Es geht nicht darum, dass die Menschen nach einem Tag des offenen Hofes oder einem Stallbesuch mit einem Korb voll Fachwissen nach Hause gehen, sondern mit einem guten Gefühl des Vertrauens, welches in einer sich immer schneller verändernden und durchaus widersprüchlichen Welt wichtiger ist als je zu vor. Für sein Gegenüber genau wie für sich selbst. Statt über technische Details zu sprechen, ist es besser positive Zukunftsvisionen einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und ehrlich kommunizierenden Landwirtschaft zu erläutern. Dazu gehört auch mal Schattenseiten und Herausforderungen aufzuzeigen. "Diesem Anspruch kommt das Landvolk Melle mit vielen, zum teils auch kritischen, Gesprächen und Kooperationen mit Politik, Bevölkerung, Verbänden, Schulen und Menschen aus den Bereichen Tierschutz und Umweltschutz, aber auch durch die Unterstützung von verbandsunabhängigen Aktionen von zum Beispiel Graswurzlern und Land schafft Verbindung entgegen," so Johannes Buss in seiner Laudatio für Heinrich Kinnius. So organisiert das Landvolk Melle gemeinsam mit Ehrenamtlichen jährlich rund 150 Veranstaltungen mit Schulen, Politik, Verbänden und interessierten Bürgern rund um die Themen Milch und Kuh, Huhn und Ei, Energieerzeugung und zum Thema Boden und Pflanze, und lädt dazu auf verschiedene Meller Betriebe ein, um über Herausforderungen und Lösungsansätze in der Landwirtschaft zu sprechen. Außerdem werden jedes Jahr verschiedene Aktionstage durchgeführt. Im Januar beantworten Landwirte dem Kunden Fragen zur Lebensmittelproduktion im Einkaufszentrum. Im Mai auf dem Natur-und Umwelschutztag an der Bifurkation erfreuen sich die Kinder seit Jahren an einem Maisbad. Während die Kinder das außergewöhnliche Bad genießen, können sich die Eltern direkt mit den Landwirten vor Ort austauschen. Im April engagieren sich viele Meller Landwirte am Zukunftstag, indem sie Schülern Einblicke in die Landwirtschaft geben, und auch beim Berufsinformationsparcour ist das Landvolk jedes Jahr vertreten. Im Jahr 2020 kann sich die Bevölkerung außerdem wieder auf einen Tag des offenen Hofes in Riemsloh, einen Bauernmarkt, ein Rapsblütenfest und ein Bauernhofflimmern in Gesmold und Aktionstage und Festlichkeiten in den 7 Ortsteilen rund um Erntedank freuen.
Auch die sozialen Netzwerke sind Bestandteil der Bildungsarbeit vom Landvolk Melle. Trotz aller Nachteile und Fake News, ermöglichen auch soziale Medien die persönliche Kommunikation zwischen Landwirt und Kunden. Die Landwirtschaft erhält dadurch ein Gesicht. Landwirte können so ihre Nische finden, in ihrem Umfeld zu einer Marke werden und dies auch kommunizieren, und sich empathisch in Diskussionen über Facebook, Instagram und CO einbringen. Für sein Engagement und die Unterstützung in dieser Bildungsarbeit hat Heinrich Kinnius den erwähnten Preis bekommen.
Mit der Auszeichnung des Johannes Voetlause Preises macht die Jury darauf aufmerksam, dass das Ehrenamt häufig durch Hauptamtliche hervorragend unterstützt wird. Das Landvolk Melle freut sich mit all seinen ehrenamtlichen Unterstützern sehr über diese Auszeichnung für die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Landwirtschaft. 

 

Treffen zwischen Land schafft Verbindung, HOL und Landvolk Melle

Am Freitag, den 03.01.2020, trafen sich Vertreter von LsV (Land schafft Verbindung) mit Vorstand und Hauptamtlichen vom HOL (Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes) und vom Landvolk Melle.

Ziel des Treffens: einen gemeinsamen Weg finden, um die Themen und Anliegen der Landwirte an die Politiker zu bringen und der Gesellschaft ein Gespür für die Landwirtschaft zu vermitteln.

Die Grundlage für eine zukünftige Zusammenarbeit ist geschaffen.

Wir wollen schließlich alle das gleiche: das Gespräch mit der Politik, praxisgerechte politische Entscheidungen und Respekt für unsere Arbeit.

 

Stalleinblicke

Hier ein paar Stalleinblicke für Euch vor Ort. Niedersachsens Milchviehhalter entscheiden sich bei der Melkarbeit immer häufiger für ein sogenanntes Automatisches Melksystem. Nach unseren Recherchen haben sich bereits etwa 15 Prozent der Milchviehhalter für einen Melkroboter entschieden, in einigen Regionen wie im  Osnabrücker Land fällt der Anteil noch deutlich höher aus.

https://www.youtube.com/watch?v=6HRpBaqUXNo

Solidarität mit den bäuerlichen Berufskollegen in den Niederlanden.

Am Mittwoch fanden in den Niederlanden landesweit Bauerndemonstrationen statt. Nach dem Vorbild der deutschen Bauern, die bei ihren großen Protestaktionen in den letzten Wochen, auf eine gemeinschaftliche Agrarpolitik hinwirken wollten, gingen tausende niederländische Berufskollegen auf die Straße.
Genau wie die deutschen Landwirte, wollten die Niederländer erreichen, dass die Politik einen Dialog mit der Landwirtschaft anstrebt. Denn nur gemeinsam mit wirtschaftlich arbeitenden Landwirten kann eine erfolgreiche Umwelt- und Tierschutzstrategie vorangebracht werden. Höhere gesetzliche Auflagen, wie jüngst durch das Agrarpaket verabschiedet, für mehr Tierschutz und Umweltschutz kosten Geld. Landwirte sind natürlich bereit diesen Weg mitzugehen, aber damit müssen auch die Erzeugerpreise steigen, damit diese Leistung gesamtgesellschaftlich getragen wird. Ansonsten wird die deutsche Landwirtschaft geschwächt, und Lebensmittel kommen aus Drittländern mit weniger hohen Standards.
Ihre Solidarität brachten deutsche Landwirte dadurch zum Ausdruck, in dem sie sich landesweit zwischen 16.30 und 17.00 Uhr an verkehrsgünstig gelegenen Stellen, mit ihren Fahrzeuge aufstellten und bei voller Arbeits- und Warnbeleuchtung, einen strahlend hellen Kontrast zum Abendhimmel bildeten. Dadurch sollte allen Bürgern und politisch Verantwortlichen im wahrsten Sinne ein Licht aufgehen, damit auf den bäuerlichen Betrieben und damit im gesamten Agrarbereich, nicht bald alle Lichter ausgehen.
Das Landvolk Melle versammelte sich als Zeichen zum Erhalt der deutschen Landwirtschaft in allen Ortsteilen, wie zum Beispiel in Wellingholzhausen, zwischen dem Betrieb Wibbelsmann und der Tankstelle, direkt am Kreisel.
Schon aus dem gleichen Anlass wurden am 2. Adventwochenende auf dem Eickel (zwischen Dratumer Straße und Üdinghausener Straße) und damit einem der höchsten Punkte Gesmolds, Nähe der A30 ein vom Landvolk unterstütztes Mahnfeuer entzündet.
Denn jetzt in der Adventszeit wird wieder eines deutlich.
Genuss, Landwirtschaft und Weihnachtszeit sind eng miteinander verknüpft.
Aber wer, außerhalb der Landwirtschaft, registriert denn noch, dass ein Weihnachtsfest ohne landwirtschaftliche Erzeugnisse gar nicht vorstellbar ist, und dass Landwirte seit Jahrzehnten immer höhere kostenintensivere Auflagen erfüllen müssen, die Erzeugerpreise aber nicht gestiegen sind?
Landwirtschaft bedeutet 365 Tage rundum für die Tiere und den Betrieb da sein (melken, füttern, Geburtenüberwachung,...) – auch nachts! Und am Ende wird die Milch für 34 Cent pro Liter an die Molkerei geliefert, die Schlachtkuh erlöst 600 bis 800 Euro und das männlich geborene Kalb wird nach 14 Tagen für 50,- Euro verkauft. Und auf der anderen Seite steht die Milch für 70 Cent im Regal, das Kilogramm Hackfleisch kostet 5,- Euro. Das ist ein Problem, und deshalb sind die sonst so ruhigen Bauern momentan laut. Denn Milch ist mit immer höheren Auflagen, so wie durch das Agrarpaket gefordert, für 34 Cent nicht kostendeckend produzierbar und auch 100kg Weizen für 18 € nicht. Deshalb nutzten unsere Meller Landwirte die Gelegenheit, um mit verschiedensten Aktionen von Dialog und Hofbesuch, grünen Armbändern bis hin zu grünen Kreuzen, Demos, Mahnfeuer und jetzt mit einem Abendleuchten, um auf die existenzielle Situation in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.
„Zusammenraufen, um gemeinsam, fraktionsübergreifend und lösungsorientiert am Gemeinwohl zu arbeiten ohne die Menschen gegeneinander auszuspielen und deutsche regionale Landwirtschaft per Gesetz abzuschaffen, nur das bringt uns alle voran.
Gerne unterstützen wir die über 100 vielfältigen Aktionen unserer Landvolkmitglieder und wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit,“ so die Geschäftsführung Heinrich Kinnius und seine Stellvertreterin Nadine Kunefke.

Mit Freude im Herzen Freude schenken

Unter diesem Aufruf haben Landwirte vom Landvolk, Landjugend und Landfrauen in diesem Jahr einen Aufruf zu Gunsten der Meller Tafel gestartet. Nicht jeder hat das Glück Weihnachten seinen Liebsten zu Weihnachten Geschenke zu kaufen und ein Festmahl herrichten zu können. Und so verblasst häufig die Freude auf Weihnachten ein wenig. Kinder schreiben Wunschzettel und hoffen darauf, dass an Heiligabend heiß ersehnte Geschenke unter dem Baum liegen. Doch nicht alle Familien können den Kinderwünschen nachkommen.
Damit bedürftige Familien in der Region eine schöne Bescherung erleben, hat das Landvolk Melle dieses Jahr der Tafel Geschenke, grüne Bänder als Gruß aus der Landwirtschaft Gutscheine und Lebensmittel gespendet, und wünscht allen Menschen im Raum Melle „Frohe Weihnachten“.

G E S C H L O S S E N

Unser Haus bleibt am Freitag, den 27. Dezember 2019, geschlossen.

Ab Montag, den 30. Dezember sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie da.

Die Landvolk App

Die Landvolk App ist online!!!!

Die App bietet euch Neuigkeiten aus der Landwirtschaft in Niedersachsen.

Für unsere Mitglieder gibt es:

  • Exklusive Fachinformationen
  • Gezielte Auswahl der relevanten Themen
  • Aktuelles aus unserem Kreisverband

Ladet euch die App auf euer Smartphone und Tablet und seit immer auf dem neuesten Stand.

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Erfolgreiche Petition

Sooo viele Termine und Gespräche und immer weiter gekämpft.  Ich bin jetzt echt gerührt. Juppiii, wir freuen uns, dass unser ehrenamtliches Engagement vom Vorstand Melle Erfolg hat, und wir den Wunsch vieler Landwirte erfolgreich unterstützen konnten.Ein langer Atem zahlt sich aus. In den vergangenen Jahren haben wir, wie auch andere Landvolkverbände, mit vielen Politikern, Tierschutzverbänden und Umweltverbänden Gespräche geführt und Ziele erarbeitet. Oft ging es auch um das Thema, dass wenn man politisch eine Agrarwende fordert, man diese auch durch seine eigenen Gesetze ermöglichen muss. So waren Ausläufe für Tiere hinsichtlich Genehmigungsrecht quasi unmöglich. Landtagsabgeordneten Gerda Hövel hat sich schon vor 2 Jahren dafür stark gemacht, dass wir vom Vorstand eine Petition im Landtag persönlich und direkt bei Herrn Busemann abgeben durften. Von dort ging sie in den Bundestag. MeatIn und NOZ , sowie wir haben oft zu diesem Thema berichtet. Seitdem sind wir mit Frau Hövel, vielen weiteren Verantwortlichen und medial an der Thematik drangeblieben. Frau Klöckner hat nun verkündet, dass Ausläufe und tiergerechte Neu- und Umbauten zukünftig im Aussenbereich privilegiert sind. Wir freuen uns gemeinsam mit allen Mitstreitern, die sich stark gemacht haben, über diesen Erfolg. Gemeinsam Verantwortung übernehmen macht so, so richtig Spaß.

HAND IN HAND MIT DEM GRÜNEN BAND

Ganz liebe Grüße vom Landvolk Melle




Vereidigung neue Landrätin Anna Kebschull

Herzlichen Glückwunsch an die neue Landrätin.
Anna Kebschull wurde am 4. November 2019 als neue Landrätin vor dem Kreistag vereidigt. Im Anschluss an die Vereidigung gratulierte der Kreistagsvorsitzende Friedrich Meinker. Bei der abschließenden Feier im Kreishaus-Restaurant formulierten Vertreter aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen auf Wunsch der Landrätin ihre Visionen für die Zukunft des Landkreises. Gabi Mörixmann aus Melle durfte die Landwirtschaft vertreten.